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08.10.2020

Wir trauern um CS Elfi Faymann

Eine Clubschwester hat uns verlassen

SI Club Pannonia Oberpullendorf trauert um seine Clubschwester,  Frau Elfriede Faymann, Textilkauffrau i.R.

19.8.1933 - 24.9.2020

Gründungsmitglied und Clubschwester
Gründungsmitglied und Clubschwester

Ihren Geburtstag konnte sie noch im Kreise von Familie und Freunden, wohl schon geschwächt, aber mit großer Freude feiern. In den letzten Lebenswochen im Pflegeheim und im Krankenhaus wurde sie von den Clubschwestern begleitet, allen voran von Christine Bauer.

 Elfi war eine wunderbare, starke, humorvolle, lebensfrohe,  großzügige und unermüdliche Clubschwester. Sie war Gründungsmitglied 1976 und hat voller Tatkraft und Energie viele Funktionen, bis hin zur Präsidentin 1996 – 1998 ausgefüllt und die gute Zusammengehörigkeit unseres Clubs gefördert. Mit Begeisterung hat sie an nationalen und internationalen Veranstaltungen in Freundschaft teilgenommen. Ihr Lebensleitspruch „mit Gott“ unterstützte sie bei ihren Tätigkeiten im Privaten und im Beruf und auch bei ihren Tätigkeiten in verschiedenen Vereinen und im SOROPTIMISTSEIN .

 Präsidentschaftsübergreifend hat Elfi mit Pastpräsidentin Maria Epple die 20 Jahrfeier unseres Clubs, am 25. Oktober 1996, unter dem Motto  „Frauen das Tragwerk“ (auch zu 75 Jahre Soroptimist International und 75 Jahre Burgenland)  gestaltet und abgehalten. Im Rathaus Oberpullendorf gab es dazu die vom Soroptimist Club gestaltete Ausstellung „Die Frau im Mittelburgenland 1921-1996“. Es wurde ein gleichnamiges Buch von unserem Club herausgegeben.

 Der Verlust, den wir erleiden, ist sehr schmerzlich – ihre Persönlichkeit, ihre Lebensbejahung, ihre Disziplin, bleiben für uns alle ein großes Vorbild. Wir gedenken ihrer in Freundschaft mit einem bleibenden und ehrenden Andenken. Ruhe in Frieden, liebe Elfi!

 für den SI Club Pannonia Oberpullendorf

Helga Posch

 

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08.07.2020

Kaisereichenfest 2020

für Menschen mit besonderen Bedürfnissen

Am 8. Juli fand das alljährliche Kaisereichenfest für Menschen mit besonderen Bedürfnissen im Freien statt. Es wurde wegen der Coronapandemie ganz besonders auf Abstand geachtet und die Betreuer und wir selbst trugen Masken. So konnten wir diesen Menschen, trotz der Einschränkungen, mit selbstgemachten Mehlspeisen, Getränken und vor allem mit Musik durch unseren Alleinunterhalter eine große Freude bereiten. Sie tanzten dieses Jahr nur mit ihren Betreuern und miteinander, hatten jede Menge Spaß und Bewegung. So war es, zwar ein bisschen anders als wir es alle gewohnt sind, ein gelungenes Fest.

 

 

Das Fest für Menschen mit besonderen Bedürfnissen
Das Fest für Menschen mit besonderen Bedürfnissen


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29.04.2020

Aktion „Getrennt – trotzdem verbunden!“

Soroptimist Clubs in Österreich schenken 120 Tablets an Betreuungseinrichtungen

Club Pannonia Oberpullendorf stattet das Pflegeheim Oberpullendorf mit einem Tablet aus. Dieses wurde von den Bewohnern mit großer Begeisterung angenommen und wird auch dann Freude bereiten, wenn Besuche wieder erlaubt sind!

Soroptimist International Österreichische Union weiß um die herausfordernde Situation rund um das Besuchsverbot in den Alten- und Pflegeheimen in Österreich Bescheid. Deshalb freuen wir uns, den Bewohnerinnen und Bewohnern von Einrichtungen jeweils ein Tablet zur Verfügung stellen zu können. Dieses soll ihnen ermöglichen, mit ihren Familien in Verbindung zu bleiben, besonders dann, wenn persönliche Kontakte nicht möglich sind. Die Österreichische Union von Soroptimist International - und damit die 58 Soroptimist Clubs in ganz Österreich - beschenken in dieser Krisensituation Alten- und Pflegeheime in den Regionen der Clubs. Insgesamt werden 120 Tablets im ganzen Land verteilt.


Frau Jindra und Pflegerin Iris Jackowski mit dem neuen Tablet der Soroptimisten Pannonia Oberpullendorf
Frau Jindra und Pflegerin Iris Jackowski mit dem neuen Tablet der Soroptimisten Pannonia Oberpullendorf

 „Für die Menschen ist die Einsamkeit in diesen Tagen ein besonders großes Thema – und auch die Angehörigen draußen haben Sehnsucht nach ihnen.“, begründet Unions-Präsidentin Marcella Sigmund-Graff die Aktion, „die Pflege- und Betreuungspersonen können nun leichter den Kontakt zwischen Bewohnerinnen und Bewohnern und ihren Familien herstellen. Auf dem Tablet sind die Personen viel besser zu sehen, als auf einem Handy-Display.“

Die Heim- und Pflegedienstleitungen haben sich über die Ankündigung der Tablets sehr gefreut, denn sie können damit die Sehnsucht der Bewohnerinnen und Bewohnern nach ihren Angehörigen etwas lindern und ein Stück Alltagsnormalität und Lebensqualität trotz Besuchsverbot zurückgeben.

 Die Soroptimist Clubs hoffen, dass sie damit zum Wohlbefinden beitragen. Unsere Unterstützung soll Kraft für diese Sondersituation spenden und ein herzliches Dankeschön an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihr Engagement sein.

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06.04.2020

Das Zuhause – ein gefährlicher Ort

Notfall-Telefonnummern und Beratungs-Webseiten

Es gibt Situationen, die bedauerlicherweise Gewalt in der Familie fördern. Wir kennen den Anstieg an Gewaltausbrüchen zu Feiertagen, in Ausnahmesituationen und in Fällen von Hilflosigkeit. Und fast immer sind Frauen und Kinder die Leidtragenden. Aber auch die Männer brauchen Hilfe.

Gewalt gegen Frauen gibt es in unterschiedlichen Formen – als physische, sexuelle, soziale oder ökonomische Gewalt. Immer jedoch geht es um Macht, Unterdrückung und Hilflosigkeit. Und immer fühlen sich die Opfer allein, verletzt und unsichtbar. Sie verstecken ihre Leid aus Scham und der Angst vor gesellschaftlicher Ächtung.
Dabei gibt es Hilfe in den Gewaltschutzabteilungen der Krankenhäuser bzw. der Bundesländer.  Es gibt für Betroffene Möglichkeiten sich beraten zu lassen – anonym und rund um die Uhr; oder im Gefahrenfall eine SMS an die Polizei zu senden.  Hier gibt es eine Liste von Ratschlägen, die Frauen in Gewaltbeziehungen in verschiedenen Situationen helfen können: lebensart.at/
Autonome Frauenhäuser
Frauenhelpline
0800 222 555
Polizei 133
Polizeitnotruf per SMS: 0800 133 133 (zugleich Notruf für Gehörlose)
Gewaltschutzzentrum
Frauenberatung St. Johann

Eine wirkungsvolle Hilfe wäre aber auch die Zivilcourage der Umgebung. Die Wahrnehmung von Familienstreit, Schlägen, Misshandlungen mag vielleicht ein unangenehmes Gefühl auslösen – Wegschauen macht es aber nicht besser.  Wer Gewalt wahrnimmt, kann sie unterbrechen (z. B. an der Tür klingeln) oder zumindest die Polizei verständigen.  Das kann die Situation entschärfen – auch wenn die Betroffenen sich vielleicht im ersten Moment nicht dankbar erweisen.


Hilfe für Männer
Männer, die gewalttätig geworden sind, brauchen aber ebenso Hilfe wie ihre Opfer.  Anlaufstelle für sie sind ebenfalls Gewaltschutzzentren, aber auch  Männerberatungen, die ein spezielles Anti-Gewalt-Programm anbieten.

Männerberatung in Wien  +43 1 603 2828
Männerberatung St.Pölten

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08.12.2018

Orange the World

Auch der Club Lienz/Osttirol unterstütze die Kampagne Orange the World - „STOPPT Gewalt gegen Frauen“. Unser Schloss Bruck wurde in der Zeit vom 25.11. bis 10.12. orange beleuchtet. Am 7.12. fand in der Stadtbücherei Lienz ein Vortrag vom Frauenzentrum Osttirol mit dem Thema: "Gewalt an Frauen und Mädchen in Osttirol" statt. Im Bild: Soroptimist Club Lienz/Osttirol mit VP Süd Barbara Klauss, Lienzer Bürgermeisterin LA Dipl.-Ing. Elisabeth Blanik, Museumleiterin Silvia Ebner.  (Fotocredit Brunner Image)


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