- CSW68 in New York
Beschleunigung der Gleichstellung der Geschlechter
Liebe Sorores,
gemeinsam mit Soroptimistinnen aus allen Unionen werde ich als Vertreterin der österreichischen Union am CSW68 in New York teilnehmen. Die 68. UN Frauenrechtskommission CSW. (= Commission on the Status of Women) beschäftigt sich mit dem Thema „Beschleunigung der Gleichstellung der Geschlechter“ und „Teilhabe aller Frauen und Mädchen durch Armutsbekämpfung sowie durch die geschlechtergerechte Stärkung von Institutionen und Finanzpolitik“.
Die CSW ist die Fachkommission der Vereinten Nationen für Gleichstellung der Geschlechter und die Förderung von Frauenrechten. Sie tagt vom 11. – 22. März 2024 in New York. Wie in jedem Jahr treffen sich 45 Mitgliedsstaaten mit dem Ziel, eine politische Leitlinie für die Gesamtheit aller UN-Staaten zu erarbeiten.
Auch Ihr könnt die Veranstaltung über UN Web TV online mitverfolgen: https://webtv.un.org/en
Als ECOSOC-akkreditierte Organisation hat SI Europa das Privileg, vor Ort am CSW teilzunehmen.
Fast 40 Soroptimistinnen aus allen Unionen werden in New York sein. Damit bilden wir dort die größte Delegation von den insgesamt 100 Soroptimistinnen. Hunderte von Veranstaltungen finden parallel zu den offiziellen Verhandlungen statt, viele davon hybrid. Die Veranstaltungen in der General Assembly Hall der UN werden auf YouTube übertragen. So können alle Interessierte an diesen spannenden Veranstaltungen weltweit teilnehmen.
Weitere Informationen findet ihr hier: https://unwomen.de/68-sitzung-der-frauenrechtskommission-der-vereinten-nationen/ - Unser Netzwerk …
.. und unsere Partnerschaften
Soroptimist International ist ein weltweites Netzwerk von Frauen, die sich füreinander einsetzen. Unsere Organisation bietet eine Plattform, auf der Frauen aus unterschiedlichen Berufen und Lebensbereichen zusammenkommen, um sich gegenseitig zu unterstützen, zu inspirieren und positive Veränderungen in der Gesellschaft zu bewirken.
Eines der Hauptmerkmale von Soroptimist International, das uns zu einem attraktiven Netzwerk macht, ist die Vielfalt unserer Mitglieder. Wir sind stolz darauf, Frauen aus verschiedenen Altersgruppen, Berufen, Kulturen und Lebenserfahrungen in unseren Reihen zu haben. Diese Vielfalt ermöglicht es uns, unterschiedliche Perspektiven und Kompetenzen in unsere Projekte und Initiativen einzubringen. Durch den Austausch von Wissen und Erfahrungen können wir gemeinsam innovative Lösungen entwickeln und unsere Ziele effektiv erreichen.
Ein weiterer Grund, warum Soroptimist International ein attraktives Netzwerk ist, liegt in unserer starken Verbindung zu anderen Organisationen und Institutionen.
Durch strategische Partnerschaften und Kooperationen können wir unsere Reichweite erweitern und unsere Bemühungen verstärken. Wir arbeiten mit anderen NGOs, Bildungseinrichtungen und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen, um gemeinsam positive Veränderungen anzustoßen.
Diese Vernetzung ermöglicht es uns, unsere Stimme zu verstärken und unsere Anliegen auf internationaler Ebene zu vertreten. - frauen STÄRKEN frauen
Motto der neuen Präsidentin
Antrittsrede – Präsidentschaft des Clubs Soroptimist Pannonia 2023 – 2024
Es ist mir eine große Ehre ist, dass ihr mich für zwei Jahre als Präsidentin unseres Clubs auserwählt habt. Mit der großen Würde dieses Amtes geht auch die Bürde einher diesem Amt gerecht zu werden. Ich bin mir der großen Verantwortung bewusst und versuche mit besten Wissen und Gewissen diese Aufgabe mit euch gemeinsam auszuführen.
Diese zwei Jahre der Präsidentschaft möchte ich unter das Motto stellen:
frauen STÄRKEN frauen – Women`s empowerment auf den Ebenen Bildung, Bekämpfung von Gewalt, Gesundheit und nachhaltige Umwelt .
Soroptimismus bedeutet für mich – Sprachrohr für Frauen zu sein
Durch dieses Sprachrohr soll es Mädchen und Frauen möglich werden, sich positiv zu verändern:
•Awareness – Bewusstmachen, aufzeigen von Missständen
•Advocacy – Bekennen und Stellung nehmen
•Action – Bewegen, Handeln und konkretes Tun
Die POSITIVITÄT, als Leitgedanke, soll wie ein roter Faden uns begleiten. Gemeinsam schaffen wir vieles zum POSITIVEM. Gemeinsam wagen wir uns wieder an aktuelle frauenspezifische Herausforderungen, erkennen sie, analysieren sie und suchen nach passenden Lösungen.
Damit die Lebenssituation von Mädchen und Frauen verbessert wird, müssen wir die Gleichstellung im privaten sowie beruflichen Umfeld fördern und vorantreiben. Die Chancengleichheit und Gleichberechtigung ist das Ziel, dass uns Sorores antreibt, aktiv zu werden.
Es ist mir ein Herzensanliegen vor allem die jungen Mädchen, durch unser Netzwerk positiv zu motivieren ihr Leben aktiv durch eine gute Ausbildung in die Hand zu nehmen.
In den Jahren der Pandemie haben wir gesehen, dass es noch immer die Frauen sind, die die Doppelbelastung von Beruf und Kindererziehung oder Pflege zu stemmen haben. Sich für Frauen und Mädchen einzusetzen, denen viele Möglichkeiten versperrt bleiben, von ihnen zu lernen, sie zu unterstützen und zu fördern, bereichert und motiviert uns aktiv und innovativ zu sein.
Das ist die Basis unserer gemeinsamen Arbeit und unserer Aktivitäten. Der Zusammenhalt der Clubschwestern, das Engagement und der Einsatz jeder einzelnen Clubschwester ermöglicht das gemeinsame positive TUN und WIRKEN zugunsten von Mädchen und Frauen.
In den aktuell fordernden Zeiten eines Krieges in Europa, einer Energieknappheit, einer enormen Inflation und einer drohenden Klimakatastrophe sowie den Nachwirkungen einer Jahrhundertpandemie wird FEMALE NETWORKING – Frauen Vernetzung unabdingbar notwendig.
Denn in gesellschaftlich unruhigen Zeiten haben geschichtlich gesehen immer die Frauen den Hauptbeitrag zur Stabilität geleistet. Mädchen und Frauen müssen gestärkt werden das Leben kompetent und sicher zu gestalten. Daher ist es erforderlich, die jungen Mädchen zu stärken Bildungschancen zu ergreifen, das Gesundheitsbewusstsein zu aktivieren sowie Krisen als Chance zu sehen und sie positiv zu bewältigen.
Die Gewissheit, Teil einer weltweiten Organisation zu sein, mit gemeinsamen soroptimistischen Zielen, stimmt uns positiv und stark.
Positiv sollen unsere Meetings besetzt sein – Meetings, wo positiver konstruktiver Austausch möglich ist, Meetings, wo positive Ideen und Innovationen entstehen, Meetings in denen jede einzelne positive Kraft schöpfen kann.
Positive education – unter diesem Motto steht auch das Rahmenprojekt der Union, dem wir uns anschließen wollen.
Die weltberühmte Forscherin Dr. Barbara Fredrickson entdeckte, dass das Erleben positiver Emotionen den Horizont der Menschen erweitert und ihren Einfallsreichtum auf eine Weise stärkt, die ihnen hilft, widerstandsfähiger gegen Widrigkeiten zu werden und mühelos das zu erreichen, was sie sich früher nur vorstellen konnten. Mit Positivität lernst du, neue Möglichkeiten zu sehen, dich von Rückschlägen zu erholen, dich mit anderen zu verbinden und die beste Version deiner selbst zu werden.In diesem Sinne freue ich mich auf die nächsten zwei Jahre, die ich mit euch gemeinsam – den SORORES OPTIMAE – den besten Schwestern unter dem Schirm der soroptimistischen Ziele positiv gestalten will.
- ‚Achtsamer Umgang miteinander‘ ist das Motto der neuen Präsidentin
Christas Worte zu ihrer Präsidentschaft:
Das Herz des Clubs ist das Projekt.
Der Körper des Clubs sind die Mitglieder.
Die Seele ist das, was den Club zusammenhält.
Man kann nicht mit jeder beste Freundin sein, aber eine jede akzeptieren und ihr zuhören.
Das Projekt „achtsamer Umgang miteinander“ unter der Leitung von Martina Möbius wird im Mai und im Juni in der 2. Volksschulklasse wieder gestartet. Die Achtsamkeit miteinander in der Gemeinschaft hat in der sehr Pandemie gelitten, wir versuchen sie mit diesem Projekt wieder zum Leben zu erwecken.
- Elisabeth Reiter übernimmt als Präsidentin
Ich stelle meine Präsidentschaft unter das Motto „miteinander füreinander“.
Es ist mir eine Ehre, das Amt der Präsidentin übernehmen zu dürfen, danke für Euer Vertrauen! Aufgrund von Corona sind ja derzeit keine Veranstaltungen möglich, ich werde versuchen, via Onlinemeetings das Clubleben aufrecht zu erhalten. Es ist in Zeiten wie diesen ganz wichtig, dass die Kontakte gepflegt werden, dass man niemanden unterwegs verliert und dass unser Clubleben wenigstens virtuell stattfindet. Es bleiben alle Termine der Monatsmeetings aufrecht, wenn nicht persönlich, so im Netz.
- Die neue Präsidentin
BEWEGUNG UND ACHTSAMKEIT
Meine Mama pflegte immer, wenn sie eine große, schwierige Aufgabe vor sich hatte, zu sagen, „In Gottes Namen fangen wir an!“ und meistens ist es gelungen. Ich hoffe, dass uns die kommenden zwei Jahre auch gut gelingen werden. Gemeinsam schaffen wir es!
Meine erste schöne Aufgabe ist Danke zu sagen:
Liebe Waltraud, danke, dass du unseren Club, trotz deiner vielen Arbeit im Betrieb, mit so viel Ruhe, Einfühlungsvermögen, Diplomatie und Herzlichkeit geführt hast. Deine Projekte sind gut angenommen worden und jede Veranstaltung war ein großer Erfolg!
Liebe Alex, du hast unserer Präsidentin immer den Rücken gestärkt und im Hintergrund so viel Arbeit geleistet, dass alles tadellos funktionierte. Danke!
Liebe Andrea, danke, dass du auch unsere Schatzmeisterin bleibst!
Liebe Eli, du bist immer zur Stelle, wenn man Hilfe braucht. Danke, dass du meine Vizepräsidentin bist!
Ganz besonders freut es mich, Sonja als Sekretärin an meiner Seite zu haben. Sie hat so viele gute soroptimistische Eigenschaften und sie ist eine, die vereint und uns mit viel Charme zusammen hält. Danke, liebe Sonja!
Vielen Dank dem gesamten Vorstand und euch allen, liebe Clubschwestern, für den Zusammenhalt, wenn es darauf an kommt.Ich freue mich nun auf meine Präsidentschaft. Liebe Clubschwestern, mein Motto für diese zwei Jahre ist: „Bewegung und Achtsamkeit“.
Bewegen wir uns gemeinsam,
dann bewegen wir viel, bewegen wir uns aus unserem Club heraus, besuchen wir andere Clubs. Gehen wir ein Stück gemeinsam und machen gemeinsame Projekte. Anna Schmölz, die Präsidentin vom Club Eisenstadt plant zum Ende ihrer Präsidentschaft eine gemeinsame Veranstaltung. Rudolf Schaller, Präsident der Rotarier, plant einen gemeinsamen Ausflug ins Südburgenland, u.a. zur Kürbismanufaktur von Doris Kollar-Lackner. Robert Heißenberger, Präsident des Lionsclubs, hat mich auf eine gemeinsame Veranstaltung im Februar angesprochen. Gehen wir den Weg gemeinsam und tun wir Gutes.Zum Thema Achtsamkeit:
Achten wir auf uns:
tun wir auch uns etwas Gutes. Wir Frauen sind immer für andere da. Ich will Vortragende einladen, die uns auch selbst gut tun, sodass jede von uns etwas Wohltuendes mit nach Hause nehmen kann.Achten wir auf unsere Kinder:
Mit der Volkschule Oberpullendorf und unserer Clubschwester Sissy Seifried haben wir ein Projekt in Planung und zwar: „Eigenständig werden – Persönlichkeit fördern“Achten wir auf unsere Mitmenschen:
Hören wir hin, wo Not in den Familien ist, wo vielleicht Frauen unterdrückt oder gar misshandelt werden.Zum weltweiten Thema „Gegen Gewalt an Frauen“ werden wir am 2.12. unser Adventkonzert in der Pfarrkirche Lockenhaus veranstalten. Wir nehmen an der Aktion : „Orange the World“ teil, wo weltweit Gebäude in Orange getaucht werden. Dieses Projekt ist vom 25.11.- 10.12. zum Gedenken für alle Frauen und Mädchen, die Opfer von Gewalt wurden. Dafür tauchen wir die Pfarrkirche Lockenhaus in orange.
Geben wir den Frauen eine Stimme und setzen wir ein Zeichen gegen Gewalt!
23. November 2018
Gabriele Holzer, Präsidentin